Über uns
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Unser Ansatz
Ein pragmatischer Weg zu echter Chancengleichheit
Rausweg verfolgt das Ziel, Chancengleichheit zu ermöglichen und die Selbstwirksamkeit junger Menschen zu fördern. Jugendliche, die aktiv an ihrer Entwicklung arbeiten und Eigeninitiative zeigen, sollen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen – ohne langwierige Anträge oder bürokratische Hürden.
Ein unbürokratisches Vorgehen ist dabei zentral: Wir verzichten bewusst auf Einkommensnachweise oder ähnliche Dokumente der Eltern. Lehrpersonen, Heilpädagog*innen und Schulsozialarbeitende kennen die Jugendlichen und deren Situation oft am besten. Sie können einschätzen, ob Unterstützung nötig ist, und übernehmen mit dem Ausfüllen des Unterstützungsantrags Verantwortung – sowohl innerhalb als auch ausserhalb ihres beruflichen Rahmens.
Sobald sich ein/ Jugendliche/r öffnet und Hilfe sucht, ist rasches Handeln entscheidend. Viele junge Menschen warten zu lange, bis sie Unterstützung suchen oder annehmen, und verlieren dann schnell den Mut, wenn die Hilfe nicht sofort erfolgt. Deshalb funktioniert unser Ansatz pragmatisch und direkt: Wir helfen dort, wo Hilfe gebraucht wird – einfach, schnell und vertrauensvoll.
So wurde aus einer einzelnen Erfahrung eine Bewegung, aus einer Idee ein Verein, und aus Engagement eine gelebte Solidarität.
Von der Idee zum Verein
Carola Badzong
Gründerin von Rausweg
Von der Idee zum Verein
Die Geschichte hinter Rausweg – eine Initiative aus dem Schulalltag
Als Sekundarlehrperson im Kanton Zürich erlebe ich seit 2015 täglich, wie engagiert und lernwillig viele Jugendliche sind – und wie oft ihnen dennoch finanzielle Hürden im Weg stehen. Diese Beobachtung war der Ausgangspunkt für eine Idee, die später zur Gründung eines Vereins führte.
Der Anstoss kam, als eine meiner Englischschülerinnen nach einem Jahr intensiver Vorbereitung auf die Sprachprüfung „Cambridge First Certificate“ den Kurs enttäuscht abbrach. Ihre Eltern konnten die Prüfungsgebühren nicht bezahlen, und auch das Sozialamt übernahm die Kosten nicht. In diesem Moment wurde mir bewusst, wie ungerecht solche Situationen sind – und dass engagierte Jugendliche, die bereit sind, sich für ihre Ziele einzusetzen, nicht an Geld scheitern sollten. So entstand die Idee, eine unkomplizierte Unterstützung für genau solche Fälle zu schaffen.